Daumen hoch für RWL

Hochverdienter 4:1-Sieg im Derby

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

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Trainer Sadowski stolz auf seine Mannschaft

„Geil, geil, geil“, jubelte Trainer Marco Sadowski, der in Amsterdam weilt, als ihm der Sportliche Leiter Thomas Dregger via Handy vom 4:1 (2:1)-Derbysieg die RWL-Ersten beim RSV Meinerzhagen berichtete. „Ein absolut verdienter Sieg für uns, auch in der Höhe“, berichtete Dregger und sorgte damit für Hochstimmung am anderen Ende der Leitung. Sadowski: „Super, das freut mich für die Mannschaft und macht mich stolz.“

„Einen kleinen Makel gab es aber doch noch“, unterrichtete Dregger den Trainer weiter. „Wir hätten früher alles klar machen können, wenn wir unsere Chancen besser ausgespielt hätten.“ Erst fünf Minuten vor dem Ende erlöste Kapitän Matthias Urbas die Rot-Weißen mit seinem Treffer zum entscheidenden 3:1. Der gehörte mindestens zu 50 Prozent dem eingewechselten Patrick Klatt, der an der Mittellinie den Ball erkämpft hatte, den Konter über die rechte Seite einleitete und den mitgelaufenen Urbas mustergültig bediente.

Rostand "Rossi" Ndoumi Kemadjou behauptete in dieser Szene den Ball gegen Meinerzhagens Alexander Horst. Foto: Thomas Dietrich

Rostand „Rossi“ Ndoumi Kemadjou behauptete in dieser Szene den Ball gegen Meinerzhagens Alexander Horst. Foto: Thomas Dietrich

Überhaupt hatten die Trainer-Assistenten Gerd Schulte und Lars Scheerer vor rund 200 Zuschauern ein glückliches Händchen bei den Einwechselungen. Denn auch der zur Halbzeit für den glücklosen Roman Klukowski gekommene Yasin Güzelcümbüs sorgte für eine deutliche Belebung des RWL-Angriffsspiel und bereitete den 4:1-Endstand mit einem schönen Seitenwechsel auf Urbas vor. Der Kapitän flankte flach vor das RSV-Tor und Redouane El Alami brauchte den Ball nur noch über die Linie zu drücken (89.).

Die drei Tore vor der Pause resultierten vor den Augen des BVB-Stars und RSV-Beraters Nuri Sahin allesamt aus krassen Abwehrfehlern. Vor dem 1:0 (20.) für den RSV durch Hakan Aktas war Matthias Urbas im Mittelfeld zu weit aufgerückt und hatte so die linke Seite entblößt. Artur Krämers Bogenlampe verarbeitete der RSV-Stürmer Hakan Aktas mit dem Kopf lehrbuchmäßig und ließ Jonas Brackmann im RWL-Tor keine Chance.

Der Ausgleich für RWL fiel durch einen Elfmeter, den RSV-Torhüter Serkan Aktas durch ein unnötiges Foul an Marcel Schönrath, der den Ball eigentlich schon vertändelt hatte, verursachte. Redouane El Alami verwandelte sicher zum 1:1 (30.). Auch beim 2:1 für RWL durch Marcel Schönrath half der RSV-Schlussmann kräftig mit, trat nach einem Missverständnis mit Giovanni Inchingoli auf den Ball und legte diesen so auf Schönrath, der das Spielgerät nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte (37.).

Die Tabellenführung eroberte RWL mit dem glanzvollen Derby-Sieg in Meinerzhagen zwar nicht zurück. Das konnte aber auch Trainer Marco Sadwoski in Amsterdam verkraften: „Das spielt keine Rolle. Wir müssen kein Tabellenführer sein. Ein 4:1 in Meinerzhagen reicht mir voll und ganz.“

WIR KICKEN FÜR UNSERE STADT