Daumen hoch für RWL

Herausragend

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

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Trainer Sadowski bleibt auch nach dem 7:0 auf dem Teppich

„Herausragend“, braucht Marco Sadowski nicht lange nachzudenken, die Leistung seiner Mannschaft beim 7:0 (3:0)-Kantersieg im Flutlichtspiel auf dem Kunstrasenplatz Nattenberg gegen den SC Drolshagen einzustufen.

„Das war ein sehr, sehr, gutes Spiel von uns. Wir haben aus einer disziplinierten Grundordnung heraus facettenreich nach vorne gespielt. Mal mit langen Bällen, dann wieder mit kurzen, mal schnell, mal abwartend und kontrolliert, aber immer zielstrebig. Wir haben nichts dem Glück und Zufall überlassen und alle sieben Tore hervorragenden herausgespielt“, schwärmt der RWL-Trainer über die Treffer seiner Schützlinge Redouane El Alami (2.), Marcel Schönrath (12.), Mark Sattler (33.), Yasin Güzelcümbüs (60., 78.), Patrick Klatt (80.) und Patrick Klukowski (88.).

Die RWL-Erste kommt aktuell aus dem Jubeln nicht mehr heraus, hier Lars Scheerer und Patrick Klatt. Foto: Thomas Dietrich

Die RWL-Erste kommt aktuell aus dem Jubeln nicht mehr heraus, hier Lars Scheerer und Patrick Klatt. Foto: Thomas Dietrich

Bei der Video-Nachbearbeitung des Spiels ist Marco Sadowski nur ein kleiner Makel aufgefallen: „Wir haben uns über diese sieben tollen Tore hinaus noch viele weitere Chancen klasse herausgespielt. Bei allem Respekt vor Drolshagen, das bis zu unserem Spiel in sechs Partien auch erst neun Gegentore kassiert hatte, aber unser Sieg hätte eigentlich zweistellig ausgehen müssen. Drolshagens Torhüter war einer der besten Akteure auf dem Platz“, lobt der RWL-Trainer Gäste-Keeper Jannis Rothstein. „Das wäre aber jetzt Meckern auf hohem Niveau, und das möchte ich nicht. Das war ein rundum gutes Spiel von uns. Wir, das Trainerteam, sind mit der Mannschaft in allen Bereich hochzufrieden. Ich kann keinen herausheben, weil alle so gespielt haben, wie wir uns das vorstellen.“

Sechs Siege und mit 28 erzielten Toren die mit Abstand beste Offensive der Liga ist für Marco Sadowski kein Zufall. „Das ist der Lohn der akribischen Arbeit, die wir investieren. Die Jungs ziehen alle super mit. Die Tage, an denen die Trainingsbeteiligung schwach ist, kann ich glücklicherweise immer noch an einer Hand abzählen. Die Erfolge tragen die Mannschaft, geben die Sicherheit, auch mal einen riskanteren Ball zu spielen, der dann auch ankommt“, spricht der RWL-Trainer von einem „selbsterklärenden Prozess, der durch die Erfolge in Gang gesetzt wurde“.

Daraus einen Automatismus abzuleiten ist Marco Sadowski weit entfernt: „Die Liga ist eng und ausgeglichen. Du musst jeden Sonntag 100 Prozent geben, um ein Spiel zu gewinnen. Bringst du nur 90 Prozent auf den Platz, spielst du unentschieden oder verlierst sogar das Spiel. Wir arbeiten konzentriert weiter und bereiten uns jetzt akribisch auf Salchendorf vor.“

WIR KICKEN FÜR UNSERE STADT