Daumen hoch für RWL

RWL-Erste erkämpft verdientes Remis

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

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Schwache erste Halbzeit der Sadowski-Elf

Die Rot-Weißen entwickeln sich immer mehr zu den Remis-Königen der Bezirksliga 5. Das 2:2 (0:1)-Unentschieden am Nattenberg gegen den VSV Wenden war im 14. Saisonspiel bereits das sechste Remis der Mannschaft von Trainer Marco Sadowski. Nach zwei total unterschiedlichen Halbzeiten war es ein gerechtes Endergebnis.

Das sah auch der RWL-Trainer so: „Nach den ersten 45 Minuten können wir 0:3 zurückliegen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann sogar noch die Chance auf einen Sieg. Im Moment schaffen wir es einfach nicht, unsere Leistung über die volle Distanz abzurufen.“

Schock-Diagnose für Redouane El Almi

Das Beste an der ersten Halbzeit war aus rot-weißer Sicht das Ergebnis. Der Gast aus Wenden war spielerisch klar überlegen und hatte auch ein deutliches Chancenplus. „Wir standen wieder viel zu weit weg von unseren Gegenspielern und haben es nicht geschafft, Druck auf den Ball auszuüben“, analysierte der RWL-Coach die ersten 45 Minuten. Bei den Gastgebern wirkte vielleicht auch noch der Schock über die Verletzungsdiagnose ihres Mittelfeldspielers Redouane El Alami nach. Dessen Verletzung stellte sich inzwischen als Kreuzbandriss heraus. Für den Mittelfeldakteur ist die Saison damit beendet. „Das ist natürlich eine harte Nummer für Redouane und die Jungs. So eine Verletzung wünscht man keinem Sportler. Redouane ist einer der besten Mittelfeldspieler der Liga, ihn können wir nicht 1:1 ersetzen“, meinte Marco Sadowski.

Lennart Adams haut den Ball entschlossen aus der Gefahrenzone. In der Abwehr machte der Rot-Weiße ein ganz starkes Spiel. Foto: Thomas Dietrich

Lennart Adams haut den Ball entschlossen aus der Gefahrenzone. In der Abwehr machte der Rot-Weiße ein ganz starkes Spiel. Foto: Thomas Dietrich

Neben Redouane El Alami, der in Kürze an dem Kreuzband operiert wird, fehlten im Mittelfeld auch der gesperrte Kapitän Timo Sommer (5. Gelbe Karte) und kurzfristig auch Robin Breitenbach wegen einer Erkältung. So war Marco Sadowski einmal mehr gezwungen sein Team umzustellen. Die Routiniers Lars Scheerer und Mark Sattler, der nach überstandener Verletzung früher ran musste als geplant, übernahmen die Aufgaben in der Zentrale.

Trotz drückender Überlegenheit kam Wenden in Durchgang eins nur zu einem Treffer durch Alexander Großmann (19.). Auch, weil der Freistoß von Christian Florath noch an die Latte abgefälscht wurde und Lukas Kneisel den Nachschuss neben das leere Tor setzte (8.). Zudem lenkte RWL-Keeper Jonas Brackmann einen Rokitte-Schuss mit den Fingerspitzen noch an den Pfosten (29.). Die einzige RWL-Chance vor der Pause vergab Marcel Schönrath (44.).

Ganz andere Körpersprache nach dem Wechsel

Die Rot-Weißen kamen mit einer ganz anderen Körpersprache aus der Kabine. Nun stimmten Einsatz- und Laufbereitschaft, Kampf und Emotionen. Turbulent wurde es zwischen der 55. und 61. Minute. Erst traf Marcel Schönrath per Kopf zum 1:1-Ausgleich nach schöner Flanke von Soufian Maatalla (55.). Nur drei Minuten später ging der Gast wieder in Führung. Erneut hatte Alexander Großmann getroffen (58.). Wiederum drei Minuten später foulte Wendens Kapitän Marco Bäumer Hakan Firat bei einer Freistoßflanke in den Strafraum. Der gute Unparteiische Sven Bonner zeigte sofort auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an zum Strafstoß und traf sicher zum 2:2-Ausgleich (61.).

In der 66. Minute hatte Marcel Schönrath die erste RWL-Führung auf dem Fuß. Hakan Firat hatte sich den Ball nach einem Rückpass auf den Torhüter erkämpft und legte quer auf den freistehenden Schönrath. Der bekam den Ball allerdings nicht unter Kontrolle und wurde noch von Bäumer entscheidend gestört. Letztendlich konnte der ins Tor zurückgeeilte VSV-Keeper Jannik von der Heiden seinen Fehler wieder ausbügeln und den Ball abgreifen. In der Folge spielten beide Mannschaften voll auf Sieg, doch Tore fielen keine mehr am Nattenberg.

In der Meisterschaft geht es für die RWL-Erste am 27. November weiter mit dem Auswärtsspiel beim Kellerkind SG Hickengrund. Am 19. November steht für die Sadowski-Elf das Halbfinale im Krombacher-Kreispokal beim Ligarivalen Kiersper SC an (Anpfiff 16 Uhr).

WIR KICKEN FÜR UNSERE STADT