Daumen hoch für RWL

Arbeitssieg im Stadtderby

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

DSC 1974

Hauptsache gewonnen!

Verdienter, wenn auch knapper Sieg im Stadtderby für die RWL-Erste. Die Mannschaft von Trainer Marco Sadowski feierte einen glanzlosen 2:1 (1:0)-Erfolg beim Kellerkind und Stadtrivalen SC Lüdenscheid. Entsprechend erleichtert war der Trainer nach dem Schlusspfiff: „Ich habe so ein zähes Spiel erwartet. Heute zählen einfach nur die drei Punkte. Alles andere ist erst einmal zweitrangig.“ Mit dem zweiten Sieg in Folge setzten sich die Rot-Weißen Richtung Mittelfeld ab. Der Abstand zur Abstiegszone beträgt nun wieder vorerst beruhigende acht Punkte.

Mark Sattler war Torschütze im Stadtderby, vergab aber auch gute Chancen in der Schlussphase. (Foto: Thomas Dietrich)

Mark Sattler war Torschütze im Stadtderby, vergab aber auch gute Chancen in der Schlussphase. (Foto: Thomas Dietrich)

Vor rund 200 Zuschauern entwickelte sich auf dem Sportplatz Wehberg bei frühlingshaften Temperaturen in den ersten 45 Minuten ein niveauarmes Spiel ohne große Emotionen. Die Rot-Weißen hatten gefühlt zwischen 80 und 90 Prozent Ballbesitz, entwickelten aber keine Ideen gegen die mit Mann und Maus verteidigenden Gastgeber. „Vor der Pause haben wir es wirklich nicht gut gemacht“, analysierte Sadowski hinterher. „Nach dem Wechsel haben wir dann die Räume etwas besser genutzt.“

Beim RWL-Führungstreffer kurz vor der Pause halfen die Gastgeber dann auch mit. Nach einer Freistoßflanke von Matthias Urbas gingen Mark Sattler und sein Gegenspieler Sergej Fuks gemeinsam zum Ball, der dann auch den Weg ins SC-Tor fand (41.). Der Schiedsrichter notierte Mark Sattler als Torschützen, es sah aber eher nach einem Eigentor durch den SC-Akteur aus.

Nach dem Wechsel suchten die Rot-Weißen die schnelle Entscheidung. Die schien in der 59. Minute auch gefallen zu sein, als Mark Sattler allein aufs Tor lief, SC-Keeper Benjamin Brongkoll umspielte und zum 0:2 einschob. Nur drei Minuten später holten die Rot-Weißen den Stadtrivalen aber wieder zurück ins Spiel – mit einem Slapstick-Tor. Beim Klärungsversuch traf RWL-Abwehrchef Christos Katsaros den am Boden liegenden Jonas Jaschultowski am Kopf, von wo aus der Ball ins RWL-Tor trudelte – nur noch 1:2 (62.).

In der letzten halben Stunden hätten die Rot-Weißen den Tabellenvorletzten abschießen können, doch Mark Sattler (70., 86., 87.), Matthias Urbas (57.), Florian Neuke (57.) und Lars Scheerer (87., Latte) vergaben teilweise hundertprozentige Möglichkeiten.

Weiter geht es für die RWL-Erste am 21. Spieltag mit dem Heimspiel gegen den SV Rothemühle, der sich mit nur 18 Punkten in akuter Abstiegsgefahr befindet. Für die Sadwoski-Elf die nächste große Chance, sich aller Sorgen zu entledigen.

WIR KICKEN FÜR UNSERE STADT