Daumen hoch für RWL

Große Erleichterung: Ein Sieg für den Kopf

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

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RWL-Erste kehrt in Erfolgsspur zurück

Tonnenschwere Felsbrocken sind am Sonntagnachmittag den Nattenberg heruntergestürzt: Die Rot-Weißen haben ihre zwölf Spieltage andauernde sieglose Phase beendet und den langersehnten fünften Saisonsieg eingefahren. Beim 4:1-Erfolg gegen Fortuna Freudenberg drehte die Mannschaft von Trainer Marco Sadowski einen 0:1-Pausenrückstand nach schwachen ersten 45 Minuten im zweiten Durchgang eindrucksvoll noch um. Rechtzeitig vor dem Stadtderby beim SC Lüdenscheid kehrte die Sadowski-Elf in die Erfolgsspur zurück.

Co-Trainer Gerd Schulte und Robin Breitenbach feiern den 4:1-Erfolg über Freudenberg. Foto: Thomas Dietrich

Co-Trainer Gerd Schulte und Robin Breitenbach feiern den 4:1-Erfolg über Freudenberg. Foto: Thomas Dietrich

Entsprechend groß war die Erleichterung bei den Rot-Weißen – und ist sie auch noch immer. „Ich bin einfach nur froh, dass wir endlich mal wieder das Gefühl eines Sieges erfahren durften“, betont Trainer Marco Sadowski, und hofft auf den Brustlöser-Effekt: „Das war am Ende ein auch in der Höhe verdienter Sieg gegen einen starken Gegner. Ein Sieg für den Kopf und gegen die Zweifel.“ Denn diese Zweifel, das gibt Sadowski zu, waren beim 0:1 zur Pause wieder da: „Ein Fehler hat gereicht, um wieder ins Hintertreffen zu gelangen. Nach dem Wechsel waren wir dann risikofreudiger, haben Freudenberg aggressiv unter Druck gesetzt und sie zu Fehlern gezwungen.“

In der ersten Halbzeit merkte man den Rot-Weißen noch die Verunsicherung an. Zumal der Gast mit dem ersten ernsthaften Torschuss in Führung ging. Nach einem langen Ball konnte Florian Neuke seinen Gegenspieler Dustin Holzhauer nicht am Querpass auf Enes Cinem hindern, der dann locker zum 0:1 einschob (20.). In der 32. Minute verhinderte Torhüter Jonas Brackmann mit einer Parade gegen Fortuna-Kapitän Manuel Jung den frühzeitigen Knockout.

Torjäger Mark Sattler bricht den Bann

Wie verwandelt kamen die Gastgeber aus der Kabine. RWL stand nun höher und setzte den ballführenden Gegner mit hoher Laufbereitschaft unter Druck. Nach schöner Vorarbeit von Matthias Urbas scheiterte Mark Sattler noch an Gäste-Keeper Maximilian Schuppener (50.). Die anschließende Ecke zirkelte Marcel Schönrath auf den Kopf von Sattler, und dieses Mal durften die Rot-Weißen jubeln – 1:1 (50.).

Der Bann war gebrochen. Denn nur sechs Minuten später hatten die Rot-Weißen die Partie vollends gedreht. Bei einem langen Ball in die Spitze prallte Fortuna-Torhüter Schuppener mit einem eigenen Mann zusammen. Urbas profitierte von diesem Fehler und legte quer auf Mark Sattler. Der drückte den Ball gemeinsam mit Gregor Cendecki über die Linie – 2:1 (56.). Und die Rot-Weißen ließen nicht locker. Florian Neuke mit einem schönen 30-Meter-Knaller (68.) und Timo Sommer (76.) nach toller Vorarbeit von Robin Breitenbach legten bis zum 4:1 nach.

In der Schlussphase hätte der Rot-Weiß-Sieg sogar noch höher ausfallen können, doch scheiterten unter anderem Mark Sattler und der eingewechselte A-Jugendliche Raphael Schwarzer jeweils an Fortuna-Keeper Schuppener bzw. setzten den Ball neben das Tor.

WIR KICKEN FÜR UNSERE STADT