Daumen hoch für RWL

Ordnungsgelder zu Unrecht erhoben

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6.281,25 € für fehlende Schiedsrichter im Kreis Lüdenscheid

In den Offiziellen Mitteilungen Nr. 28 aus 2017 veröffentlichte der Kreisschiedsrichterausschuß eine Liste von Schiedsrichtern, die rückwirkend aus dem Schiedsrichterbestand der Vereine für die Saison 2016 / 2017 gestrichen wurden.

RWL wurde hier mit einem Betrag von 300,00 € in der OM 30 / 2018 belastet.

Diese Praxis ist nicht neu, wurde dies doch zumindest auch in der letzten Saison schon praktiziert. In dieser Saison kam eine Summe von 6.281,25 € alleine im Kreis Lüdenscheid zu Stande. Da die Streichung 12 Sportkameraden betraf, entfallen grob geschätzt zumindest 50 % der Beträge auf die rückwirkende Aberkennung.

Hintergrund ist die Verordnung zum Schiedsrichterwesen. Hier enthalten ist eine Absichtserklärung, dass es angestrebt ist, dass ein aktiver Schiedsrichter 15 Spiele im Jahr Pfeifen soll. Hieraus leitete der Kreis Lüdenscheid – und auch ein Großteil anderer Kreise im FLVW – ab, dass ein Ordnungsgeld rückwirkend auf Basis dieser Bestrebung möglich sei.

Hiergegen hat RWL Frist- und Formgerecht Beschwerde eingereicht.

Heute erhielten wir nach einem Telefon am Freitag nun auch schriftlich die Bestätigung, dass unserer Beschwerde abgeholfen wird. Das Ordnungsgeld ist daher zu erstatten bzw. wird nicht fällig.

Auf Nachfrage bestätigte Georg Heimes (Vorsitzender Kreisschiedsrichterausschuß) dass die Beschwerde begründet und eine Rechtsgrundlage für die Erhebung des Ordnungsgeldes nicht besteht.

Alle anderen Vereine haben das Ordnungsgeld widerspruchslos hingenommen. Gemäß uns vorliegender Informationen wurde die Entscheidung, ob die anderen Vereine das nach jetzigem Stand zu Unrecht erhobene Ordnungsgeld auch erstattet bekommen, in der Entscheidungsgewalt des Kreisvorsitzenden Klaus Scharf gelegt.

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