Daumen hoch für RWL

Überragende Leistung – Belohnung bleibt aus

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

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Rost-Elf macht Lust auf mehr

„Das beste RWL-Spiel seit Jahren.“ „Ein klasse Spiel.“ „Tolle Leistung.“ „Überragend.“ Mit einer beeindruckenden Leistung gegen den Favoriten und Westfalenligisten Holzwickeder SC in der ersten Runde des Westfalenpokals hat die RWL-Erste nicht nur Trainer Martin Rost und die Verantwortlichen überzeugt, sondern vor allem die eigenen Zuschauer. Die Lobeshymnen überschlugen sich.

Richard Dissing zeigte eine starke Leistung – wie die gesamte RWL-Mannschaft. (Foto: Thomas Dietrich)

Dass am Ende eine äußerst unglückliche, vom Spielverlauf her sogar unverdiente 1:3 (1:0)-Niederlage und das Aus stand, gehörte aus rot-weißer Sicht zur Tragik eines ansonsten fast perfekten Fußballabends. Martin Rost hatte seine Mannschaft gegen den hohen Favoriten perfekt eingestellt. Und seine Spieler wussten läuferisch, kämpferisch und spielerisch zu überzeugen, hatten in der Gesamtstatistik sogar ein deutliches Chancenplus.

„Ein überragendes Spiel von uns“, blickt Martin Rost auf 90 klassische Pokalminuten (plus 180 Sekunden Nachspielzeit) zurück. Schon vor der Pause hätte RWL höher führen können als durch das schön herausgespielte Kopfballtor von Marvin Bonevski nach toller Vorarbeit von Lukas Finke und Jannik Benger (45.+1). Timo Sommer, Jannik Benger und Mark Sattler hatten in ihren Abschlussaktionen leider kein Glück. Ebenso wenig wie nach dem Wechsel Richard Dissing, erneut Mark Sattler, Lukas Finke und Niklas Linke.

Erst in der Schlussphase besann sich der Favorit auf seine Rolle, nutzte den ersten groben Aufbaufehler im RWL-Mittelfeld zum 1:1-Ausgleich durch Sebastian Hahne (77.). Der Schock saß bei den Gastgebern, die nur 60 Sekunden später auch noch das 1:2 (78.) hinnehmen mussten durch Joshua Heinrichs.

Aufgeben war für die Rost-Elf aber kein Thema. Im Gegenteil. Holzwickedes Schlussmann musste den Favoriten mit Glanzparaden gegen Richard Dissing und Marvin Bonevski vor der Verlängerung bzw. dem Aus bewahren. Der dritte Gäste-Treffer in der Nachspielzeit war dann nicht mehr als Statistik.

Dieser RWL-Auftritt hat Lust auf mehr gemacht und die Vorfreude auf die am Sonntag in Plettenberg beginnende Bezirksliga-Saison mächtig angekurbelt.

WIR KICKEN FÜR UNSERE STADT