Daumen hoch für RWL

Der Negativtrend hält an

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

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Kein Druck über die Außen – keine Torgefahr

In der Rückrunde ist weiterhin der Wurm drin. Die RWL-Erste kassierte im Nachholspiel bei der abstiegsbedrohten Fortuna Freudenberg beim 1:3 (1:2) bereits die siebte Niederlage im elften Spiel der zweiten Saisonhälfte. In der Vorrunde waren es insgesamt nur deren drei in 14 Partien für die Mannschaft von Trainer Martin Rost.

Und die dritte Niederlage in Folge war für die Rot-Weißen am Ende nicht unverdient. Nach einem ordentlichen ersten Durchgang, in der sich die Gäste trotz guter Chancen nicht für ihre überlegene Spielweise belohnten, erspielte sich die Rost-Elf nach dem Wechsel nicht eine richtige Torchance, übte über die Außen keinen Druck aus auf die Freudenberger Hintermannschaft.

RWL-Kapitän Richard Dissing erzielte den schnellen 1:1-Ausgleich, konnte nach dem Wechsel wie seine Teamkollegen dem Spiel aber nicht mehr seinen Stempel aufdrücken. (Foto: Thomas Dietrich)

Und bei den Gegentoren halfen die Rot-Weißen kräftig mit. Beim 1:0 für Freudenberg konnte Niklas Kursch ungehindert flanken und Fortuna-Kapitän Steffen Freitag ungehindert einschießen (10.). Vor dem 2:1 kam Torhüter Jan-Niklas Reischel bei einem langen Ball in den RWL-Strafraum zu spät und rammte Freudenbergs Freitag um. Beinahe hätte Reischel seinen Fehler selbst wieder ausgebügelt, als er bei Nico Dreisbachs Elfmeter die richtige Ecke ahnte und auch an den Ball kam. Der Schuss war aber zu hart und platziert.

Für die Rost-Elf sprach im ersten Durchgang die gute Moral. Nur zwei Minuten nach dem 0:1-Rückstand hatte Florian Neuke den Ausgleich auf dem Fuß, brachte die Flanke von Lukas Finke aber aus fünf Metern nicht im Fortuna-Tor unter. Nur 60 Sekunden später nutzte Richard Dissing eine zu kurze Kopfball-Rückgabe von Manuel Söhler zum 1:1-Ausgleich. Dissing war aus auch der Sekunden vor der Pause nur das Außennetzt traf (45.).

Nach dem Wechsel hatten die Rot-Weißen weiterhin mehr Ballbesitz, konnte damit aber nichts anfangen. Die Rost-Elf brachte das Freudenberger Tor im zweiten Durchgang nicht einmal ernsthaft in Gefahr. Freudenberg hatte sogar die besseren Chancen und kam neun Minuten vor dem Ende mit einer schönen Volleyabnahme von Steffen Heimel zum verdienten 3:1-Endstand.

WIR KICKEN FÜR UNSERE STADT