Daumen hoch für RWL

Jonas Brackmann hält Sieg fest

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

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Nach 20 Minuten den Faden verloren

Viertes Spiel, vierte Sieg – die RWL-Erste bleibt dem ebenfalls noch verlustpunktfreien Tabellenführer SpVg. Hagen 11 auf den Fersen. Den glücklichen 1:0 (1:0)-Heimerfolg am Nattenberg gegen Türkiyemspor Hagen hielt Torhüter Jonas Brackmann fest, der unter anderem einen umstrittenen Handelfmeter hielt (72., Hakan Dursun) und einen direkten 25-Meter-Freistoß von Adem Sebetci (88.) abwehrte.

Torhüter Jonas Brackmann hielt den glücklichen 1:0-Erfolg der Rot-Weißen fest, hielt unter anderem einen Handelfmeter. (Foto: Thomas Dietrich)

„Wir sind gut in das Spiel reingekommen, haben dann aber nach 20 Minuten den Faden verloren“, analysierte RWL-Trainer Martin Rost hinterher. „Dabei hat mir nicht gefallen, dass wir Hagen das Spiel machen ließen und wir viele Ballverluste im Spielaufbau hatten. Wir haben uns von dem körperbetonten Spiel der Hagener den Schneid abkaufen lassen und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Auch wenn wir aus dem Spiel heraus nicht viele Chancen zugelassen haben, hätte die Partie trotzdem auch 1:1 ausgehen können.“

Am Stadtfest-Sonntag legten die Rot-Weißen vor den wenigen Zuschauern am Nattenberg sehr offensiv los, und durften schon nach vier Minuten jubeln. Nach schöner Vorarbeit von Florian Neuke und Kerim Yilmaz traf Robin Breitenbach mit einem Flachschuss ins untere rechte Tor-Eck zur frühen 1:0-Führung. Wenig später scheiterte Gürkan Besirlioglu nach einer Ecke von Richard Dissing mit dem Kopf am gut reagierenden Gäste-Keeper Dominik Pfannenschmidt (15.).

In der 29. Minute verweigerte der bis dahin gute Spielleiter Kilinc der Rost-Elf einen klaren Handelfmeter. Eine Hereingabe von Robin Breitenbach hatte ein Hagener Abwehrspieler mit beiden Händen über den Kopf abgewehrt, doch der Schiedsrichter, der eigentlich eine gute Sicht auf die Szene hatte, zeigte nicht auf den Punkt, sondern gab nur Ecke.

In der Folge bauten die Rot-Weißen unverständlicherweise spielerisch immer mehr ab, lief vor allem im Spielaufbau nicht mehr viel zusammen. So holte die Rost-Elf einmal mehr einen nicht übermächtigen Gegner zurück ins Spiel. Nur gut, dass die Hagener daraus kein Kapital schlagen konnten, und nur bei den Standard-Situationen gefährlich wurden.

Die besseren Chancen hatten nämlich weiterhin die Rot-Weißen bei ihren wenigen Vorstößen in die gegnerische Hälfte. Florian Neuke (61.), den der Schiedsrichter später als Verursacher des Handelfmeters ausgemacht hatte und ihn mit Gelb-Rot vom Platz schickte (72.), und der eingewechselte Daniel Schwenck (90.+2) verpassten aber die Entscheidung.

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