Daumen hoch für RWL

Auch U 17 zieht ins Pokalfinale ein – Nachbericht zum Halbfinalspiel TuS Grünenbaum B1 – Rot-Weiß Lüdenscheid B1 2:5 (1:4)

DIESES TEAM BRAUCHT SEINE STADT!

Football 1406106 1920 2

Eine Woche, nachdem das Pokalhalbfinale beim TuS Grünenbaum aufgrund von Schnee und Sturm ausfiel, konnte beim Nachholtermin am Kreisch wieder normalFußball gespielt werden. Rot-Weiß hatte sich viel vorgenommen und erwischte in der 4. Minute einen Auftakt nach Maß: Steven Sordi spielte einen langen Pass auf Luis Giannopoulos, der den Ball am Grünenbaumer Keeper vorbei spitzelte und zum 0:1 einschob. Im direkten Gegenzug war ein tiefes Durchatmen notwendig, als Grünenbaum nach einem langen Freistoß den Ball aus acht Metern an den Querbalken des RWLGehäuses setzte. Die Gastgeber versuchten, den Lüdenscheider Spielfluss durch körperbetontes Spiel zu stören. Nach einem harten Einsteigen des Gegners musste Rafail Anestidis bereits nach zehn Minuten verletzungsbedingt durch Jan Essers ersetzt werden. Nach einer Viertelstunde setzte Grünenbaum bei einem Alleingang den Ball sowohl an RWL-Keeper Nick Göbel als auch am Tor vorbei. In der 20. Minute schickte Luis Giannopoulos mit einem tollen Pass durch die Gasse Rick Langbein auf die Reise, der zum 0:2 vollendete. Nun folgte die stärkste RWL-Phase: In Minute 22 konnte der TuS-Keeper noch einen 10-Meter-Schuss von Luis Giannopoulos abwehren, doch nur eine Minute später traf Luis mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern zum 0:3. Eigentlich hätte nun Ruhe ins Lüdenscheider Spiel kommen müssen, doch in der 28. Minute erzielte Grünenbaum den Anschlusstreffer. RWL bekam nach einem lang geschlagenen Freistoß den Ball nicht unter Kontrolle und die Kugel wurde per Schlenzer aus acht Metern ins lange Eck gesetzt somit stand es nur noch 1:3. Grünenbaum versuchte immer wieder schnelle Tempo-Gegenstöße zu setzen, konnte die rot-weiße Abwehrreihe jedoch nicht überlisten. Erst als sich RWL in der 34. Minute einen Fehlpass vor dem eigenen Strafraum leistete, kam Grünenbaum zu einer Torchance und verfehlte das Tor haarscharf. In der 37. Minute flankte Marc Stazura aus halblinker Position genial in den Grünenbaumer Strafraum und Alexander Klevno vollendete aus fünf Metern per Kopf zum 1:4. Nur eine Minute später hatte Rot-Weiß die Riesenchance zum Ausbau der Führung, doch Ardit Haxhiu schob den Ball völlig freistehend am langen Pfosten vorbei. Somit ging es nur mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Halbzeit.

Nach der Pause ging der rote-weiße Spielfluss aus unerklärlichen Gründen verloren, die Mannschaft ließ sich unnötigerweise die Spielweise der Gastgeber aufzwingen. Ibrahim Ali musste nach einem Foul verletzungsbedingt gegen Umut Ali Lermi ausgewechselt werden (47.) und in Minute 52 kam Niclas Herentrey für Ardit Haxhiu aufs Feld. Kurz darauf drang ein Grünenbaumer Stürmer über halblinks in den Lüdenscheider Strafraum ein und zog einfach mal ab. Der Schuss wurde noch von einem RWL-Abwehrspieler abgefälscht und schlug dadurch zum 2:4 im kurzen Eck ein (55.). Nun versuchten die Gastgeber Druck aufzubauen, doch in der 59. Minute hatte Rot-Weiß die Riesenchance, alles klar zu machen. Rick Langbein erlief einen Rückpass zum Torwart, doch sein Schuss ging über das Gehäuse. Während Rot-Weiß in der Folgezeit keine zwingenden Torchancen kreieren konnte, versuchte Grünenbaum, mit langen Pässen oder mit lang geschlagenen Freistößen einen Treffer zu erzwingen. In der 63. Minute strich ein Weitschuss über das Lüdenscheider Tor. Das Match bestand nun ausschließlich aus kämpferischen Aktionen. In der 74. Minute erhielt Steven Sordi eine 5-Minuten-Zeitstrafe, doch trotz Überzahl erzielte Grünenbaum keinen Treffer mehr. Im Gegenteil: Scheiterte Alexander Klevno in der 76. Minute noch knapp am Keeper (76.), so setzte er in der letzten Spielminute mit seinem 2:5 per Freistoß-Hammer aus 22 Metern endgültig den Deckel drauf und machte den Einzug ins Kreispokal-Finale perfekt.

Fazit:

Während Rot-Weiß in der ersten Hälfte noch gute Spielzüge aufwies, ließ die Mannschaft nach der Pause ihre eigentlichen Tugenden vermissen und zeigte in der zweiten Spielhälfte die bislang schwächste Saisonleistung. Trotzdem zogen die Jungs aufgrund der ersten Halbzeit verdient insKreispokal-Finale gegen den SC Plettenberg ein.

Torschützen: Alexander Klevno (2), Luis Giannopoulos (2), Rick Langbein (1)

RWL-Kader zum Spiel:

Nick Göbel, Christopher Göbel, Alexander Klevno, Ibrahim Ali, Luis Giannopoulos, Marc Stazura, Rafail Anestidis, Andreas Gkentsios, Ardit Haxhiu, Rick Langbein, Ardit Hayhiu, Steven Sordi, Konstantinos Paraskevopoulos, Jan Essers, Umut Ali Lermi, Inan Yetkiner, Niclas Herentrey

Teamwriter: Dirk Göbel

 

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