Trainer hofft auf Beginn einer langen Erfolgsserie

Zweiter Sieg in Folge für die RWL-Erste, die nach dem SSV Hagen (4:1) auch dem zweiten Landesliga-Absteiger FC Wetter 10/30 beim verdienten 4:0 (1:0)-Auswärtssieg vier Tore einschenkte. Für Trainer Martin Rost war es trotz des am Ende deutlichen Erfolges „ein hartes Stück Arbeit“.

„Im ersten Durchgang war es ein zähes Spiel“, blickt der Coach zurück. „Wetter hat unsere Defensive ganz schön gefordert, auch wenn wir keine zwingende Torchance des Gegners zugelassen haben. Die haben einige gute Kicker in ihren Reihen. Wenn die sich mehr auf den Fußball konzentrieren würden, könnten sie in der Tabelle besser dastehen.“

Dass die Partie für RWL ohne Gegentor verlief, lag auch an den Routiniers Lars Scheerer und Gürkan Besirlioglu, die das zunächst nicht eingeplante Innenverteidiger-Duo bildeten. „Eigentlich hatte ich die beiden Mark’s vorgesehen, wollte mit Linneboden und Sattler beginnen“, so Rost. Sattler sagte jedoch am Spieltagmorgen krankheitsbedingt ab, Linneboden verletzte sich beim Aufwärmen. „Das ist natürlich nicht optimal, wenn man so kurzfristig umbauen muss. Gürkan hat man die fehlende Spielpraxis angemerkt. Manchmal hat es ganz schön geruckelt, wenn Wetter auf dem kleinen Platz mit langen Bällen nach vorne operierte. Trotzdem haben es beide sehr gut gemacht“, lobt Rost.

Ruppige Gangart des Gegners

Die spielerische Überlegenheit der Rot-Weißen wollten die Gastgeber mit körperbetontem Spiel und hartem Einsatz wettmachen. „Die haben ganz schön ruppig gespielt“, so Rost. Leidtragender war unter anderem Lukas Finke, der ein „dickes Ei am Fuß hat. Wir müssen abwarten.“

Bezahlt macht sich immer mehr, dass die Rot-Weißen im Trainingslager vor der Saison ein Hauptaugenmerk auf die Standardsituationen gelegt haben. Die 1:0-Führung erzielte Elia Benjamin König nach einer Ecke mit einem 25-Meter-Sonntagsschuss (45.). Das 2:0 resultierte aus einem von Ömer Yilmaz verwandelten Handelfmeter (64.), und beim 4:0-Endstand krönte Ömer Yilmaz seinen guten Auftritt nach seiner Einwechselung mit einem direkt verwandelten Freistoß (81.). „Sehr schön herausgespielt“ (O-Ton Rost) war der zweite König-Treffer zum 3:0 (69.).

„Wir haben zwei Spiele in Serie gewonnen und jetzt warten weitere Pflichtaufgaben auf uns“, hofft Martin Rost, dass dies der Beginn einer längeren Erfolgsserie ist. „Wir wollen und müssen weiter punkten, wenn wir oben dran bleiben wollen. Die Konkurrenten lassen auch nicht locker.“