Arbeitssieg gegen den Aufsteiger

Die RWL-Erste bleibt auf Erfolgskurs und feierte im Heimspiel gegen den frech aufspielenden Aufsteiger TSK Hohenlimburg den dritten Sieg in Serie. Der fiel am Ende mit 3:2 (0:0) knapp, aber nicht unverdient aus. „Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben sich in das Spiel richtig reingearbeitet“, atmete Trainer Martin Rost nach dem Schlusspfiff der Unparteiischen Judith Hacker.

RWL-Manndecker Gürkan Besirlioglu kommt in dieser Szene gegen Hohenlimburgs Torhüter Alexander Dill zu spät. (Foto: Thomas Dietrich)

Im ersten Durchgang war es Torhüter Jan Niklas Reischel, der die Gastgeber im Spiel hielt. Nach gutem Beginn ließen sich die Rot-Weißen von dem starken Gast aus Hohenlimburg immer weiter hinten reindrängen. Das hatte seine Gründe auch in dem frühen Ausscheiden von Routinier Lars Scheerer (28., Zerrung). Reischel parierte gegen Lorenzo Restieri (9.), Nils von Pidoll (14., Kopfball aus fünf Metern) und Leonardo Fazio (33., Freistoß an die Latte gelenkt) jeweils glänzend.

Das Angriffsspiel der Rot-Weißen kam erst nach dem Wechsel so richtig in Schwung. Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff brach Raphael Schwarzer den Bann, als er im Eins-gegen-eins die Hohenlimburger Hintermannschaft überrumpelte und cool zum 1:0 traf (49.). Nur elf Minuten später erhöhte Schwarzer nach einem Torwartfehler sogar auf 2:0 (60.).

Der Aufsteiger gab sich aber noch keinesfalls geschlagen, erzielte nur 120 Sekunden später in Person von Tim Mühlhof den 2:1-Anschluss (62.). Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Marcel Schönrath legte das dritte rot-weiße Tor nach (82.), aber eine Entscheidung war immer noch nicht gefallen. Wenige Sekunden nach seiner Einwechselung verkürzte Daniel Spitale erneut (86.) – nur noch 3:2 für den Favoriten.

In der hektischen Schlussphase behielten die Rot-Weißen die Nerven und hatten das Glück auf ihrer Seite, als Andreas Schneider unter anderem auf der Linie rettete (84.). So blieb es beim glücklichen, letztendlich aber nicht unverdienten Erfolg für die Mannschaft von RWL-Trainer Martin Rost.