Generalprobe unter widrigen Umständen: Zum einen musste Sven „Erich“ Krahmer im Testspiel der RWL-Ersten beim Landesliga-Aufsteiger und Tabellenzweiten SpVg. Hagen 11 gleich auf zehn Spieler verzichten (u.a. Grippewelle), zum anderen blies Sturmtief „Sabine“ kräftig über die Bezirkssportanlage Emst und beeinträchtigte einen geordneten Spielablauf.

Leon Grappendorf im Duell mit Hagens schnellem Außenspieler Dialundama. (Foto: Thomas Dietrich)

Trotzdem war es für den Coach kein Muster ohne Wert: „Das war eine gute Konditionseinheit unter spielerischen Bedingungen. Die vielen Ausfälle waren zwar nicht gerade optimal für uns. Dennoch denke ich, dass es ein lehrreiches Spiel für die Jungs war, die auf dem Platz standen. Der Gegner, der unbedingt in die Westfalenliga will, hat uns unsere Grenzen deutlich aufgezeigt. Gerade deshalb ist es wichtig und richtig, gegen so spielstarke Gegner zu spielen, auch wenn es am Ende eine deutliche Niederlage gibt. Wenn wir die richtigen Lehren aus dem Spiel ziehen, war es für uns kein verlorener Sonntag.“

Am Ende stand eine deutliche 0:7 (0:2)-Niederlage für die Krahmer-Elf zu Buche. „Wir haben gesehen, dass gerade gegen so einen spielfreudigen Gegner die Fehlpässe sofort bestraft werden. Anders vielleicht als bei uns in der Bezirksliga“, so Krahmer weiter. „Die ersten beiden Gegentore hätten wir leicht verhindern können. Nach dem Wechsel hat Hagen das Tempo hoch gehalten und uns zu weiteren Fehlern gezwungen.“

Zu Einsätzen kamen in Hagen aufgrund des großen Personalengpasses auch Leon Grappendorf aus der B-Liga-Reserve der Rot-Weißen, der die volle Distanz auf dem Platz stand, sowie die A-Jugendlichen Fynn Hampel und Jona Niemiec.