Arbeit in Zehnergruppen – Platz wird geviertelt

In kleinen Schritten zurück zur Normalität: Nach wochenlanger Corona-Zwangspause wird bei den Rot-Weißen der Trainingsbetrieb am Nattenberg langsam wieder aufgenommen. „Wenn das Mannschaftstraining von den Ordnungsbehörden zugelassen wird, dann sehen wir es auch als unsere Pflicht als Verein an, alles zu versuchen, um unseren Kindern und Spielern das Training wieder zu ermöglichen“, erklärt Vorstandssprecher Michael Dregger. „Mit viel Disziplin und Bemühungen kriegen wir das auch hin. So viele Regeln sind es auch wieder nicht.“ Diese Regeln müssten aber zwingend eingehalten werden, appelliert Dregger an Trainer, Betreuer und Eltern. „Wir stehen hier alle in der Pflicht und unter Beobachtung. Deshalb müssen wir unser Konzept wasserdicht machen.“

Maximal 40 Personen dürfen sich gleichzeitig auf einem Fußballfeld aufhalten, aufgeteilt in vier Zehnergruppen. Dazu werden die Fußballplätze am Nattenberg geviertelt. Diese Zehnergruppen dürfen untereinander nicht gemischt werden und deren jeweilige Besetzung muss namentlich in Listen festgehalten werden. Die Kinder dürfen maximal von einer weiteren Person zum Training begleitet werden (in der Regel ein Elternteil).

Vom Haupteingang des Nattenberg-Stadions geht die jeweilige Zehner-Trainingsgruppe nach links weg unter Einhaltung der Abstandsregeln geschlossen zum Trainingsplatz. Vor dem Betreten des Platzes werden die Hände und Bälle desinfiziert. Dafür hat RWL zwei Desinfektionsspender vor der einzig geöffneten Toilette am Nebenplatz aufgestellt. Alle weiteren Gegenstände, die für das Training genutzt werden (Hütchen, Stangen etc.) müssen nach dem Training ebenfalls desinfiziert werden. Deshalb rät der RWL-Vorstand, das Training vorerst nur mit Bällen abzuhalten. Kabinen und Duschen bleiben geschlossen. Vor den Kabinen hat Michael Dregger vier Unterstände für die jeweilige Gruppe eingerichtet, wo Taschen etc. abgestellt werden können. Gleichzeitig dienen diese Unterstände als Regenschutz. Andere Personen als die aktiven Sportler dürfen sich dort nicht aufhalten.

Nach Abschluss des Trainings verlässt die Gruppe das Nattenberg-Stadion vom Kunstrasenplatz aus gesehen wieder nach links Richtung Haupteingang. „Das hört sich alles kompliziert an. Aber wenn wir uns alle diszipliniert an die Regeln halten, dann sehe ich gute Chancen, dass wir in dieser schwierigen Zeit einen einigermaßen geregelten Trainingsbetrieb aufrechterhalten können“, so Dregger.