Ungewohnte Anstoßzeit um 16 Uhr

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt (1:0-Auswärtssieg beim SC Drolshagen) fiebert die RWL-Erste nun dem ersten Heimspiel der Saison entgegen. Der Landesliga-Aufsteiger erwartet am Kommunalwahl-Sonntag den VSV Wenden zu ungewohnter Anstoßzeit um 16.00 Uhr zum Gastspiel am Nattenberg.

„Mit einem Sieg im Rücken läuft vieles natürlich einfacher“, blickt Trainer Bayram Celik noch einmal kurz auf den verdienten 1:0-Sieg am Drolshagener Buscheid zurück. „Gefallen hat mir der läuferische und kämpferische Einsatz meiner Mannschaft, und natürlich, dass wir zu Null gespielt haben. Spielerisch waren die ersten 20 Minuten in Ordnung, danach lief es im Aufbau nicht mehr ganz so rund. Verbessern müssen wir unsere Chancenverwertung. Die wenigen Chancen, die wir uns in Drolshagen herausgespielt haben, müssen wir einfach besser nutzen.“ Fortschritte erhofft sich der Coach im Heimspiel am Sonntag gegen Wenden. „Wir spielen zu Hause, wollen unseren Fans ein gutes Spiel zeigen und die drei Punkte selbstverständlich am Nattenberg behalten“, gibt Celik eine klare Marschroute aus.

Angesichts der Corona-Auflagen ist es auch für das Trainergespann nicht einfach, Infos über den jeweiligen Gegner einzuholen. „Deshalb ist es noch wichtiger, dass wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und diese auf den Platz bringen“, will sich der Coach weniger nach dem Gegner richten, hat seine Hausaufgaben aber auch so gut es geht erledigt: „Eckdaten über den Gegner haben wir schon. Wenden ist spielerisch sicher stärker einzuschätzen als Drolshagen. Die haben den einen oder anderen  guten Zocker in ihren Reihen.“

Personell steht dem Trainer mit Mittelfeldakteur Andreas Schneider eine weitere Alternative zur Verfügung. Schneider kehrt nach überstandener Verletzung am Sonntag in den Kader der RWL-Ersten zurück.